Nationale Bildungskonferenz
E-Mobilität Juni 2011

Nationale Bildungskonferenz E-Mobilität 2011

Am 28. und 29. Juni fand in Ulm die erste Nationale Bildungskonferenz Elektromobilität mit 450 Teilnehmern aus Unternehmen, Verbänden, Gewerkschaften, Bildungseinrichtungen und Handwerk statt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hatte auf Basis der Empfehlungen der Arbeitsgruppe 6 „Ausbildung und Qualifizierung“ der Nationalen Plattform Elektromobilität die Initiative für diese Bildungskonferenz ergriffen.

 

 

Die Teilnehmer tauschten sich in einer Vielzahl von Foren über den zukünftigen Qualifizierungsbedarf in der Kfz-Technik aus und entwarfen neue Ausbildungsmodelle.

 

Auch ein Mitarbeiter der INTEA nahm im Auftrag von Mitsubishi an der Konferenz teil. Ingo Standke, bei INTEA zuständig für das Thema Elektromobilität, zeigte den interessierten Teilnehmern anhand eines i-MiEVs (das erste in Serie hergestellte 100prozentige Elektrofahrzeug), welche Vorteile ein solches Fahrzeug hat. Ferner erläuterte Herr Standke, welche Qualifizierungsanforderungen an die Werkstattmitarbeiter in Zukunft gestellt werden und wie ein Training zum Thema Hochvolt für diese Zielgruppe aussehen kann.

In einer Sache waren sich alle Konferenzteilnehmer einig: Das Thema Elektromobilität wird in den nächsten Jahren mehr und mehr an Bedeutung gewinnen und entscheidend sein für die Zukunft der Automobilindustrie. Damit werden auch andere und zusätzliche Qualifikationen in den Betrieben benötigt. Wie die neuen Inhalte jedoch in die aktuellen Aus- und Weiterbildungskonzepte integriert werden können und wie diese gesteuert werden sollen, ist noch offen.

Weitere Informationen zur Nationalen Bildungskonferenz sowie die Fachvorträge finden Sie auf der Website der Universität Ulm.

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